UCARE stellt am 30.10.2014 erfolgreich auf Online-Messe zum Thema Usability aus

Am 30. Oktober präsentierten sich UCARE und weitere Projekte der Förderinitiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ auf der gleichnamigen virtuellen Messe einem interessierten Fachpublikum. Die virtuelle Messe diente als Plattform zur Darstellung der Forschungsergebnisse und als persönlichen Austausch via Live Chat mit den Interessenten. Mit insgesamt 305 Teilnehmern kann die virtuelle Messe als großer Erfolg und als spannendes Format zur Ergebnispräsentation verbucht werden. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. organisierte die virtuelle Messe im Rahmen des Forschungsprojekts „KMUsability“.

UCARE-Methodenworkshop am 30.09.2014 im mittelständischen Unternehmen

Im Rahmen des interdisziplinären Workshops werden Methoden des Usability Engineering mit dem mittelständischen Unternehmen  bearbeitet. Speziell das Methodeninventar für die Analyse des Nutzungskontextes und der Anforderungen aus Nutzersicht wird Gegenstand der Präsentationen, Diskussionen und praktischen Ausarbeitung sein. In der Anwendung der Methoden können wichtige Hinweise für die Angemessenheit im Unternehmen gewonnen werden.

Workshop „Usability für die betriebliche Praxis – Anwendbare Forschung für den Mittelstand“

UCARE präsentiert sich auf der Konferenz “Mensch und Computer 2014″ in München im Rahmen des Workshops „Usability für die betriebliche Praxis – Anwendbare Forschung für den Mittelstand“. Dr. Christoph Trappe stellt mit dem Vortrag „Towards Best Practice Solutions: Usability Engineering für die Pflegebranche“ erste Erkenntnisse aus den Phasen der Analyse von Nutzungskontext und Ermittlung der Bedarfe vor, die in Zusammenarbeit mit KMU und Pflegedienst entstanden sind. Informationen zur Tagung finden Sie hier http://muc2014.mensch-und-computer.de/, Details zum Workshop sind auf folgender Seite zusammengestellt: http://uux-praxis.de/.

 

Studie der Projektgruppe UUX gestartet

Im Rahmen der Projektgruppe Usability und User Experience (UUX) des BITKOM startet die Umfrage zum Status quo der Verankerung von UUX in die tatsächlichen Entwicklungsprozesse der Unternehmen.
Usability wird seit Jahren aktiv propagiert und sukzessive durch neue Begriffe (z.B. User Experience) und Standards erweitert. Auch aktuelle Trends in Richtung einer ganzheitlicheren Sichtweise, wie nutzerzentierte Innovation, Kundenzentrierung, Customer Experience und Service Design, belegen eine Belebung dieses Bereiches.
Für den BITKOM-Arbeitskreis Softwareengineering stellt sich die Frage, welche dieser Ergebnisse tatsächlich angewendet werden, inwieweit sie als etablierter Stand der Praxis organisatorisch heute fest verankert sind, welchen Business-Nutzen sie stiften und wo ggf. noch Optimierungsbedarf besteht. Der folgende Fragebogen soll dieser Fragestellung nachgehen, um dann auf Basis der Analyse die abgeleiteten Maßnahmen innerhalb des BITKOM umzusetzen.
Der Fragebogen steht für interessierte Unternehmen zur Beantwortung auf http://uux2014.questionpro.com/

Interview-Serie gestartet

Das Interview mit der Leitung einer Tagespflegeeinrichtung war der Auftakt einer Reihe von geleiteten Gesprächen, die im Rahmen des Projektes UCARE mit Stakeholdern der ambulanten Pflege durchgeführt werden. Die semi-strukturierten Interviews mit Vertretern der Pflegedienstleitung, der Pflegekräfte, der zu Pflegenden sowie der Angehörigen dienen zur Analyse des Nutzungskontextes und der Anforderungen aus Nutzersicht. Im direkten Gespräch mit den zukünftigen Nutzern kann auf Unklarheiten unvermittelt eingegangen und komplexe Zusammenhänge ermittelt werden. So können unter anderem Hinweise auf Eigenschaften und Erfahrung der Nutzer gesammelt werden, die wichtige Rückschlüsse auf ihre Motivation und ihre Einstellung gegenüber neuer Technologie ermöglichen, noch bevor Ressourcen in die Implementierung einer technischen Lösung fließen.

UCARE auf den m-days

Im Rahmen der Mittelstand-Digital-Kongressmesse bei den m-days präsentieren Vertreter aus der Pflegebranche, Forschung und Entwicklung das Projekt UCARE. Dr. Torsten Ripke, Christoph Trappe und Simon Timmermanns stellen am ersten Tag der Messe “Anforderungen an die Usability von Software im Pflegedienst” einer breiten Fachöffentlichkeit vor.
Die m-days dient auch als Plattform für den fachlichen Austausch mit anderen Projekten der Förderinitiative Usability.

 

Shadowing – dem Pflegedienst über die Schulter geschaut

Das so genannte Shadowing ist eine Methode des Usability Engineering, die im UCARE-Projekt in der frühen Phase des Gestaltungsprozesses zur Analyse des Nutzungskontexts und der Anforderungen aus Nutzersicht eingesetzt wird. Dabei wird eine Pflegekraft auf ihrer Tour von einem Beobachter begleitet, der projektrelevante Erkenntnisse dokumentiert. Solch eine Analyse der bestehenden Abläufe liefert Grundlagen für die Entwicklung von neuen Produkten, wobei Arbeitsprozesse auch im Hinblick auf innovative Technologien und Interaktionstechniken zu überdenken sind.

13./14.5. 2014 m-days in Frankfurt

Bei den M-Days 2014 präsentiert sich der Förderschwerpunkt auf einem Mittelstand-Digital-Areal in Halle 11.0 zum ersten Mal mit allen drei Initiativen gemeinsam der Öffentlichkeit.

Auf einer eigenen Vortragsfläche werden Einblicke in die Erkenntnisse der Förderprojekte von eStandards und Usability sowie der eBusiness-Lotsen gegeben.

Im Rahmen der Messe wird UCARE-Projektkoordinator Dr. Torsten Rippke am 13.05. über die „Anforderungen an die Usability von Software im Pflegedienst“ sprechen.

Vorstellung der Prozesse gegenwärtig beim Pflegedienst

Im Zuge der Planung des menschenzentrierten Gestaltungsprozesses und im Hinblick auf die ersten zwei Phasen des Prozesses zur Gestaltung gebrauchstauglicher interaktiver Systeme (ISO 9241-210:2010) wird die Produktvision mit Wissen zum geplanten Nutzungskontext in einem fachübergreifenden Rahmen entwickelt. Hierfür hat die Johanniter-Unfall-Hilfe als Repräsentant der Anwendungspartner eine Voranalyse  des Kontextes und der Aufgaben durchgeführt (Ist-Analyse) und den Projektpartnern eine Übersicht über die gegenwärtigen Abläufe und Werkzeuge gegeben, um mit allen Beteiligten ein gemeinsames Verständnis des Kontexts,  der Aufgaben sowie der zentralen Begrifflichkeiten zu erarbeiten. Dazu wurden anhand des sechsphasigen, bedürfnisorientierten Pflegemodells (nach Krohwinkel) Abläufe und Aktivitäten im Alltag der ambulanten Pflege vorgestellt.

Analyse der bestehenden Softwareentwicklungsprozesse durch das OFFIS

Bei der Analyse der Softwareentwicklungsprozesse werden Grundlagen für die Auswahl und Bewertung von Methoden generiert und Potentiale und Probleme für nutzerzentrierte Vorgehensweisen im Entwicklungsprozess identifiziert. Hauptaugenmerk liegt außer auf den Softwareentwicklungsprozessen beim Entwicklungspartner auch auf der Identifikation der organisatorischen Rahmenbedingungen sowie den verwendeten Technologien bei der Softwareentwicklung.
Auf der Grundlage von kontextuellen Beobachtungen, Interviews und Befragungen beim KMU im Rahmen von Teammeetings, einem Treffen zur Produktkoordination und in einer bilateralen Runde sowie durch Emails und Informationen aus unternehmensbezogener Literatur konnten Erkenntnisse zu Unternehmensstruktur und Abläufen bei der Softwareentwicklung generiert werden.