Erfolgreicher Vereinsauftritt auf der ConSozial 2016

Ende Oktober war es soweit: Der UCARE Verein wurde offiziell vorgestellt. Herr Timmermanns von der JUH und Frau Gräfe von FINSOZ präsentierten geeignete Methoden zur Implementierung von Usability und konnten somit das Interesse einiger Anwender und Nutzer von Branchensoftware wecken. Aber auch Hersteller von Dokumentationssystemen nutzten die Gelegenheit sicdsc_1808h auf dem Messestand über Beratungsleistungen zu informieren. Der Software-Slam rundete das Programm ab, indem insgesamt fünf Hersteller ihre Lösungen zu nutzerfreundlichem Informationsaustausch präsentierten. Das Konsortium blickt auf drei erfolgreiche Jahre zurück und sieht es als Chance die Ergebnisse in den neuen Verein einfließen zu lassen.

Erster externer Workshop mit einem Komplexträger

Neben dem Workshop mit Anbietern von Branchensoftware hat das Konsortium am 20. September in Reutlingen auch einen Workshop mit Anwendern von Software durchgeführt. Dabei hat UCARE insbesondere den Schwerpunkt auf die Entwicklung von nutzerzentrierten Szenarien gelegt. In Gruppenarbeiten wurden beispielhaft Szenarien skizziert, um den Anwendern zu verdeutlichen, dass bei der Betrachtung von Usability der Nutzungskontext im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus wurde den Teilnehmern ein Bewertungsbogen mit Nilsen’s Heuristiken zur Beurteilung der Usability vorgestellt und zur Verfügung gestellt.

Arbeitsforum Usability

Im Rahmen der förderübergreifenden Aktivitäten innerhalb der Förderinitiative „Mittelstand Digital“ hat FINSOZ gemeinsam mit der Universität Siegen einen ganztägigen Erfahrungsaustausch am 14. September in Stuttgart zwischen den Förderprojekten der Initiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ und den neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren ermöglicht. Alle Vertreter hatten die Möglichkeit genutzt, ihre Kompetenzen und Forschungsergebnisse vorzustellen. Synergien für eine gegenseitige Kooperation können auf diese Weise genutzt werden. Das Arbeitsforum soll in Zukunft durch die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren fortgeführt werden.

Mensch und Computer 2016

Auf der diesjährigen Mensch und Computer am 5. September in Aachen hat FINSOZ gemeinsam mit Vertretern der Förderprojekte der Initiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ einen Workshop zum Thema „UUX-Praxis in den Kontexten von Morgen“ durchgeführt. mensch-und-computer

Insgesamt 40 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis diskutierten zu Herausforderungen und Paradigmen hinsichtlich der Gestaltung zukünftiger „smarter“ Arbeits- und Lebensbereiche.  In Gruppenarbeiten wurden die domänenspezifischen Probleme hinsichtlich User Experience sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert. UCARE konnte hierbei insbesondere die aktuelle Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, bezogen auf die Dokumentation, herausstellen.

 

Gründerversammlung des UCARE e.V.

Zum Ende der Sommerferien hat FINSOZ die Gründerversammlung für UCARE e.V. durchgeführt. Der Verein wird im Anschluss an das Förderprojekt UCARE Dienstleistungen zur Implementierung und Standgruenderversammlungardisierung von Usability-Methoden in der Sozialwirtschaft anbieten. Mit einem genau auf die Branche abgestimmten Dienstleistungsportfolio ist die Zielgruppe gleichermaßen Hersteller von Dokumentationssystemen sowie Anwender. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben FINSOZ auch OFFIS e.V., ConsultSocial GbR, embeteco GmbH & Co. KG, Alexander Jüptner, TARGIS GmbH sowie euregon AG.

Erster offizieller Workshop zu UCARE-Cards und Interaktionstoolkit

Am 21.07.2016 fand der erste Workshop für Softwareentwickler und Produktmanager in den Räumlichkeiten des Projektpartners Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. statt.

Der Workshop beinhaltete insbesondere das Ausprobieren der UCAusabilityworkshop_anbieterRE-Cards sowie das Vorstellen des Interaktionstoolkits. In zwei Gruppen haben die Teilnehmer anhand eines vorgegebenen Anwendungsfalls mögliche Ideen für technische Lösungen diskutiert. Die Methode dient dazu den Teilnehmern neue Denkanstöße und Ideen für die Weiterentwicklung ihrer bereits bestehenden Software oder für die Entwicklung neuer Software zu liefern.

Da die im Rahmen des Projektes erarbeitete Methode noch Forschungscharakter aufweist, nutzt das Konsortium die Erkenntnisse durch den Workshop für die genauere Ausarbeitung der UCARE-Cards.

UCARE auf Abschlussveranstaltung des Förderprojektes PUMa der Förderinitiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“

Am 10.06.2016 fand in Frankfurt in der Villa Bonn die Abschlussveranstaltung des Förderprojektes PUMa statt. Vertreter aus Wissenschaft und Design kamen zusammen, um über aktuelle Usabilityansätze in der Industrie 4.0 zu diskutieren. UCARE nutzte die Gelegenheit und stellte die Projekterfahrungen hinsichtlich Akzeptanz und Bewusstsein von Usability in der Sozialwirtschaft vor.16-117-411

PUMa vernetzt Usability-Experten mit softwareentwicklenden Unternehmen und Konsumenten. Das virtuelle Netzwerk wird dabei von drei regionalen Kompetenzzentren in Stuttgart-Karlsruhe, Frankfurt am Main-Darmstadt und Dresden-Sachsen begleitet. In diesem Netzwerk werden softwareentwickelnde Unternehmen, Usability-Experten und potenzielle Kunden unter anderem in regelmäßigen Events zusammengebracht, um die Gebrauchstauglichkeit der Software oder Produkte von Kunden zu verbessern. Weitere Informationen zum Partnerprojekt finden Sie hier.

MoCaB vs. UCARE

Im Kontext der Auftaktveranstaltung des vom BMBF geförderten Projektes „Verlässliche mobile Begleitung für pflegende Angehörige (MoCaB)“ organisierte der Projektpartner Johanniter-Unfall-Hilfe am 30.05.2016 die Durchführung der Testung der UCARE-Cards mit den Teilnehmern des Projektes.

Das Projekt „MoCaB“ richtet sich an die Unterstützung pflegender Angehöriger in der häuslichen Pflege. Entwickelt wird ein mobiles Assistenzsystems, das Angehörigen pflegerisches Wissen situations- und zielgruppenspezifisch zur Verfügung stellt (http://www.mtidw.de/ueberblick-bekanntmachungen/pflegeinno2/mocab).

Die UCARE-Cards bildeten eine Diskussionsgrundlage für die verschiedenen Dienste des Projektes. In kleinen Gruppen brachten sich alle Projektpartner bei der Ideenfindung ein und verglichen die zukünftigen Dienste mit den vorliegenden Handlungen, Personas und Umgebungen. Insgesamt wurde die Methode als sinnvoll und als eine Bereicherung des Projekttreffens erachtet.

Erster Testdurchlauf UCARE-Cards bei TARGIS

Am 20.05.2016 fand der erste Workshop zu den im Rahmen des Förderprojektes erarbeiteten UCARE-Cards statt. Mehrere Softwareentwickler erhielten die Gelegenheit anhand eines Anwendungsfalls die dazugehörigen Handlungen, Personas und Umgebungen zu diskutieren. Die Teilnehmer meldeten zurück, dass die UCARE-Cards eine interessante Methode sei, die regelmäßig genutzt werden könnte. Des Weiteren sei die Methode gut in die bestehende Prozesse integrierbar und liefere relevante Ergebnisse. Als Vorteil wurde hervorgehoben, dass der Einsatz der Methode einfach zu lernen sei. Die Ergebnisse des Pilottestes fließen in das Dienstleistungsportfolio ein.

 

UUX-Praxis in den Kontexten von Morgen – Mensch & Computer Workshop 2016 – Call for Paper

Zum vierten Mal findet auf der diesjährigen Mensch und Computer Konferenz in Aachen die Workshopreihe „Usability für die betriebliche Praxis“ statt, die es zum Ziel hat Wissenschaftler und Praktiker zusammen zu bringen, um gemeinsam über Herausforderungen der Usability und User Experience (UUX) in der betrieblichen Praxis sowie neue entsprechende Ansätze in der Forschung zu diskutieren.

Der diesjährige Workshop steht unter dem Motto „UUX-Praxis in den Kontexten von Morgen“ und thematisiert die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 und Smarter Technologien in verschiedenen Anwendungsdomänen wie  Smart Home, Smart Care, Smart Factory etc..

Ziel ist es, Erfahrungen, Visionen und Herausforderungen zur UUX Praxis von Morgen kontrovers zu diskutieren und hierbei gleichermaßen Wissenschaftler wie Praktiker zu Wort kommen zu lassen. Hierbei sollen die grundsätzliche Rolle von UUX-Experten sowie die speziellen Herausforderungen und Paradigmen hinsichtlich der Gestaltung  zukünftiger „smarter“ Arbeits-. und Lebensbereiche diskutiert werden. Dabei gilt es zu prüfen, welche Gestaltungsziele wichtig sein sollen, welche theoretischen Modelle und welche Methoden der Analyse, Gestaltung und Evaluation benötigt werden, und schließlich wie demnach gute und human gestaltete automatisierte Systeme aussehen sollen.

Der Workshop ist als ganztägige Veranstaltung mit Impulsvorträgen und Gruppendiskussionen geplant. Die Fragen, die sich durch die Vorträge ergeben sollen als Grundlage für die anschließende Gruppenarbeit dienen und in Form eines Open Space systematisch diskutiert und fortgeführt werden. Bewerben Sie sich hier für eine Teilnahme am Workshop.